Adlerfarn
Zu
den giftigen Teilen im Adlerfarn zählt die ganze Pflanze, die auch im
Heu noch giftig ist. Bei einer Menge von 2-3 kg ist Adlerfarn tödlich!
Es wächst in lichten Wäldern.
ACHTUNG: für Holzrückepferde und deren Personal sind Farnsporen eindeutig krebserregend! Es ist wichtig eine Maske zu tragen.
Bärenklau
Zu den giftigen Teilen zählt die ganze Pflanze, besonders der Saft. Es verursacht schwere Hautverbrennungen und Hautschäden. Bei der Bekämpfung des Riesenbärenklau sollte man Schutzkleidung und Schutzbrille tragen, Besonders beim Einsatz von Motorsensen!
Buchsbaum
Zu den giftigen Teilen zählen Blätter und Früchte. Der Buchsbaum ist stark giftig, 700 gr Blätter wirken tödlich. Hier sollte man Vorsicht walten lassen bei Tunierdekorationen und frischen Heckenschnitten entlang der Wiesen.
Buche
Zu den giftigen Teilen zählen Früchte, welche ab 300 gr. für Pferde tödlich sind. Besonders im Herbst sollte man auf Weiden mit grösserem Buchenbestand verzichten!
Christrose
Zu den giftigen Teilen zählen alle Pflanzenteile. 8 gr Wurzel stellen eine erhebliche Giftigkeit für Weidevieh dar, bereits wenige Blätter sind schon tödlich! Besonders verlockend ist diese Pflanze für Pferde im Winter, da sie dann blüht.
Eisenhut
Zu den giftigen Teilen zählt die ganze Pflanze. 100-200 gr. tödlich, wenige gramm gefährlich. Dies ist eine der giftigsten Pflanzen Europas. ACHTUNG: Schon der Kontakt mit der Pflanze (Gift: Aconitin) führt zu Betäubungserscheinungen!
Eibe
Zu den giftigen Teilen zählen alle Pflanzenteile, auch getrocknet. 100-150 gr sind für ein Großpferd tödlich! Das Pferd bricht wenige Minuten nach der Aufnahme zusammen. Hier sollte man Vorsicht bei Hecken und Heckenschnitte in der Nähe der Weide walten lassen.
Eiche
Zu
den
giftigen
Teilen
zählen
Rinde, Blätter, besonders frische Früchte (Eicheln). Die Aufnahme von
mehr als 500 gr für ein
Großpferd ist kritisch! Es sind Vergiftungen und todesfälle bekannt!
Achtung bei Pferdeweiden im Bereich grösserer Eichenbestände!
Fingerhut
Zu den giftigen Teilen zählen alle Pflanzenteile, auch getrocknet. 25 gr. trockene oder 100 gr. frische Blätter wirken tödlich.
Frühlings-Kreuzkraut
Zu
den
giftigen
Teilen zählt die ganze Pflanze.
200-1000 gr/kg LM tödlich. Besonders gefährdet sind junge Tiere. Tiervergiftungen sind unter dem Namen "Seneziose" oder "Schweinsberger Krankheit" bekannt. Auch noch in Heu und Silage giftig! Vergiftungen meist nach Heuverfütterung.
Fuchs-Kreuzkraut
Zu den giftigen Teilen zählt die ganze Pflanze. 200-1000 gr/kg LM tödlich. Besonders gefährdet sind junge Tiere. Tiervergiftungen sind unter dem Namen "Seneziose" oder "Schweinsberger Krankheit" bekannt. Auch noch in Heu und Silage giftig! Vergiftungen meist nach Heuverfütterung.
Jacobs-Kreuzkraut
Zu den giftigen Teilen zählt die ganze Pflanze. 200-1000 gr/kg LM tödlich. Besonders gefährdet sind junge Tiere. Tiervergiftungen sind unter dem Namen "Seneziose" oder "Schweinsberger Krankheit" bekannt. Auch noch in Heu und Silage giftig! Vergiftungen meist nach Heuverfütterung.
Hahnenfuß
Zu den giftigen Teilen zählt die ganze Pflanze, besonders die Wurzel. Hahnefuß wird nur bei massenhaftem Auftreten auf Weiden gefährlich. In Heu durch Trocknung ungiftig, in Silage erst nach zwei Monaten ungiftig.
Gefleckter Schierling
Zu den giftigen Teilen zählt die ganze Pflanze. 3 kg Frischpflanze kann tödlich wirken. Es sind Todesfälle bekannt. in getrocknetem Zustand ist er wahrscheinlich weniger giftig.
Ginster
Zu
den
giftigen
Teilen
zählen
die ganze Pflanze und der Samen. Besonders trächtige Pferde sind gefährdet!
Maiglöckchen
Zu
den
giftigen
Teilen
zählt die ganze Pflanze, besonders Blüte und Frucht.
Es wurden schwere Vergiftungen bei Weidetieren beobachtet. Gefahr besteht bei Ausritten im Wald und bei Rückepferden, da sie auch getrocknet noch giftig sind. Vorsicht! Pflanze wird ausserhalb der Blüte oft mit dem essbaren Bärlauch verwechselt!
Robinie (falsche Akazie)
Zu den giftigen Teilen zählt die ganze Pflanze, besonders Rinde und Früchte. Die Robinie ist stark giftig, 150 gr Rinde sind tödlich für Pferde. Vorhandene Bäume sollten unbedingt abgezäunt werden, da Pferde sonst an der giftigen Rinde knabbern.
ACHTUNG: Auch Robinienbauholz, das wegen seiner langen Beständigkeit oft als Alternative für Tropenholz im Stall oder beim Weidezaunbau genannt wird, stellt oft noch ein tödliches Risiko dar, da die Rinde noch genügend giftigen Saft enthält!
Thuja (Lebensbaum)
Zu
den
giftigen
Teilen
zählen die Zweigspitzen, das Holz und die Zapfen. Pferde sind besonders durch das Nagen an den Zweigen gefährdet. Eine Menge von mehr 500 gr. ist giftig. Vorsicht, da diese Pflanze oft bei Tunierdekorationen eingesetzt wird! Die Gefahr für die Pferde wird allgemein unterschätzt.
Walnuss
Zu den giftigen Teilen zählen Holz, Holzspäne, Holzsägemehl, Rindenschnitzel, Rinde und Fruchtschalen. <<es sind Tiervergiftungen mit Todesfolge bekannt. Das Kernholz ist besonders giftig.


