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Tierheilpraxis Fassbender

Fleur (Traber Stute) *2004

 

05/11/2009 Ich wurde das erste Mal zu Fleur gerufen, weil sie sich regelrecht unter dem Wallach drunter schob, um gedeckt zu werden. Der Wallach war ungefähr 200-300 kg mehr Pferd als sie und das war für Fleur's Wirbelsäule nicht optimal, da sie auch nur sehr schwach bemuskelt war. Laut den Vorbesitzern war sie normal rossig. Sie bekam Bachblüten und ihr Verhalten regelte sich auf ein zumutbares Benehmen aus.


Da ihre neue Besitzerin auf dem Dressurplatz nicht so gut mit ihr zurecht kam, bat sie mich, das Pferd zu reiten. Dies verschob ich jedoch auf das Frühjahr, weil es im November nicht so toll war ein Pferd auf dem nassen Aussenplatz auszubilden. Zum Ausreiten war das Pferd super geeignet und dafür ist es auch gekauft worden. Sie hat Nerven wie Drahtseile im Wald und auf der Strasse.


Im April 2010 ging es dann los! Ich ritt ein Pferd, welches auf dem Platz schnell die Nerven verlor und keinerlei Muskulatur hatte, sich zu tragen. Ich dachte nur: oh oh das wird Arbeit!


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"Viernes" jetzt "Caspar" (Podenco-Mix) *15/10/2009


Vorgeschichte: 

Viernes kommt aus einer spanischen Tierschutzorganisation und musste dort, wo er zur Zeit war, weg. Sallys Besitzerin hatte sich entschlossen einen "Pflegehund" aufzunehmen. Als sie mir dies erzählte, da musste ich wirklich lachen, denn es war mir ziemlich klar, das der "Pflegehund" zum eigenen Hund wird. Sie baten mich um Rat, weil sie Angst hatten, Sally könne sich nicht mit dem neuen Hund vertragen. Sie nannten mir die Organisation und die Hunde, die für sie in Frage kamen. Es war jedoch laut Resonanztest keiner dabei, der passte. Also machte ich mich daran alle Hunde zu testen und es blieben vier Hunde übrig, die passten. Viernes - auch mein heimlicher Favorit - wurde ausgewählt.

Erstanamnese am 10/08/2010:

Beim Verladen in Spanien fiel der Orga auf, dass der Hund leicht humpelte. Er wurde dem Tierarzt noch einmal in Spanien vorgeführt und man stellte keine schwereren Verletzungen fest. Er bekam ein Schmerzmittel.

Bei meinem Test stellte ich fest, das ein Nerv verletzt war und der Hund wurde entsprechend behandelt. Nach wenigen Tagen zeigte sich schon Besserung!

Caspar jagte anfangs sehr die Katzen und hat seiner Besitzerin schon einiges an Nerven abverlangt. Seine schlimmste Marotte ist Leinen und Halsbänder zerbeissen. Dies kann er in Sekundenschnelle....

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Felix (Hauskatze Kurzhaar) *Juli 1998

Bei meinem ersten Besuch im September 2009 bekam ich folgende Informationen:

Kater Felix wurde vor elf Jahren kastriert. Dort wurde er bereits als Hyperaktiv bezeichnet. Er stammt aus einem Wurf wilder Katzen und hatte drei Brüder, die alle aggressiv waren und immer wieder weiter gereicht wurden. Die Besitzerin saß mir gegenüber und hatte regelrechte Angst vor ihm. Wenn er auftauchte, war sie sehr angespannt. Auch die Mutter der Besitzerin wechselte Ihren Sitzplatz, als der Kater auftauchte.

Ich traute meinen Augen nicht und erklärte Ihnen, das sie es hier nicht mit einem schwarzen Panther zu tun hatten. Daraufhin zeigte Sie mir Narben auf Arme und Beine, als er sie angegriffen hat. Diese waren echt heftig! Der Kater griff seit 11 Jahren an und pisste alles aus Protest voll.

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Chicita *2001


Chicita gehört meiner ehemaligen Reitlehrerin, zu der ich sehr viel Vertrauen habe und die mir und meinen Pferden viel gelernt hat. Sie wollte immer ein braves einfaches Pferd, aber der Himmel schickte ihr Chicita. Chicita ist etwas Besonderes und möchte auch so behandelt werden. Vor ihrer jetzigen Besitzerin war sie ein Wanderpokal und wurde aufgrund ihrer Art immer wieder weiter verkauft. 

Als ich Chicita im November 2009 das erste mal besuchte, teilte mir die Besitzerin mit, dass das Pferd seit einem Jahr immer wieder hustet. Beim Abhören waren die oberen Luftwege verschleimt und links zeigten Lunge und Bronchien Rasselgeräusche. Beide Nüstern zeigten einen leichten Ausfluss. Aktuell hustet Chicita trocken ohne Auswurf. Bei einer ausführlichen Anamnese stellte ich fest, das auch der Magen und die Bauchspeicheldrüse nicht ganz in Ordnung waren und mit behandelt werden mussten. Desweiteren erzählte mir die Besitzerin, das sie beim Reiten und manchmal auch beim Führen immer wieder "ausflippe" und durch die Gegend hüpft.

Chicita bekam eine Behandlung nach ihrer Konstitution sowie eine Isotherapie in den ersten Wochen. Als wir den Husten im Griff haben - was relativ schnell ging und meiner Meinung ein seelisches Symptom war- , bekommt sie zusätzlich für ihre Seele Bachblüten. Chicita braucht Zeit, sehr viel Zeit, um wieder Vertrauen in den Menschen zu finden. Sie wartet quasi darauf, weiter verkauft zu werden und versteht die Welt nicht, das diese Zeiten nun vorbei sind. Regelmäßig verlangt sie nach neuen Bachblüten indem sie mal wieder "unkontrolliert" durch die Gegend springt. Bekommt sie ihre Bachblüten, ist sie friedlich.... beim Menschen würde man sagen, das ist Einbildung, aber Chicita schüttet sich die Tropfen nicht selber ins Futter und kann daher nicht wissen, wann sie sie bekommt und wann nicht.

 

Sally (Terrier-Mix) *2000


Vorgeschichte: 

Sally wurde am 04/01/2008 aus dem Tierheim in Ihre neue Familie aufgenommen.

Laut Tierheim lebte sie an der Kette und bekam dort 4 Welpen. Aufmerksame Nachbarn sorgten dafür, das sie ins Tierheim kam und ihre Jungen nicht an der Kette gross ziehen mußte.

Sally reagiert sehr ängstlich auf Geräusche (Staubsauger, Toaster...) und extrem auf Gewitter und knallende Geräusche wie Sylvester.

Im März 2008 wurde Sally wegen Gebärmutterproblemen operiert und dabei kastriert.

Im Juni 2009 stellte die Tierärztin einen bösartigen Tumor fest, der operativ entfernt wurde. Danach bekam Sally 2 Monate lang eine Chemotherapie. Nach der dritten Chemo war Sally total schlapp, apathisch.

Erstanamnese am 26/01/2010:

Sally wird gebarft, bekommt also gekochtes Futter. Sie trinkt wenig und hat stinkenden Kot und oft Blähungen. Sie hat oft die Analdrüsen verstopft. Vor 2 Monaten hatte sie eine Erkältung, die mit Antibiotika behandelt wurde. Als Insektizide bekommt sie biologische Mittel. Sie ist sehr schlapp will kaum noch spazieren gehen.

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