biggis-tierheilpraxis.com

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Tierheilpraxis Fassbender

"Veneno" (Andalusier) *04/04/2000 Wallach


Vorgeschichte: 

Veneno wurde 2005 als Hengst übernommen und 4 Wochen später kastriert. Er kam von Spanien, wo er zur Show "ge"braucht wurde. Vorne rechts gibt es am Fesselkopf eine grosse weisse Stelle, die Vernarbungen einer ehemaligen Fussfessel vermuten lassen. Veneno macht in der Box keinen freundlichen Eindruck, er legt gerne die Ohren im Nacken. Meiner Meinung nach tut er dies jedoch nur, um sich selbst zu schützen, denn eigentlich ist er ein ganz Lieber, wenn man ihm Zeit lässt das zu zeigen. Er ist sehr charakterstark, zeigt, wenn er was nicht will, hat Platzangst, präsentiert sich aber sehr gerne. Beim Ausreiten ist er super lieb.

Zwischen 2007 und 2011 hat er immer wieder Probleme mit den Sehnen , vor allen Dingen vorne rechts, wo die Narbe ist. Auch unter Durchblutungstörungen hat er schon mehrmals gelitten.

2009 war er sogar in der Klinik mit dem Befund einer Entzündung im vorderen rechten Fesselträger sowie der Beugesehne vorne rechts.


Weiterlesen...
 

"Sand'y" * 09/2009


Ein Fall, der mich wirklich erfreut und mir zeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin und viele meiner Patientenbesitzer auch:

Sand'y wurde über eine Zeitungsannonce gekauft. Ihre Besitzerin hatte mich schon einmal zu einer Ankaufsuntersuchung für ein anderes Pferd beauftragt, von dem ich jedoch abgeraten hatte, da es später Tuniere laufen sollte und das dafür notwendige Potential und Gebäude nicht hatte. Bei Sand'y war es anders, sie wurde ohne mich gekauft und ich wurde später zu einer Beurteilung und Gesundheitskontrolle hinzu gezogen. Ich bin wirklich begeistert von der zweijährigen Stute, denn sie bringt alle Voraussetzungen für ein erfolgreiches und langes Leben mit. Gesundheitlich ist das Pferd top in Ordnung. Nächtes Jahr sollte sie im Frühjahr in Ausbildung gehen. Davon habe ich abgeraten und riet der Besitzerin dem Pferd die Zeit zu geben, die es braucht, um erwachsen zu werden. Ich wünsche mir sehr, dass sie diesen Rat befolgt.

 

"Bentham" *18/03/2011 Hengst, Flaschenkind


Vorgeschichte: 

Bentham kam unter schwierigen Umständen auf die Welt. Seine Mutter "Papagena's Easy" ging es garnicht gut. Sie hatte 40° C Fieber, atmete sehr schwer und war nass geschwitzt. Desweiteren frass sie sehr schlecht und das zwei Monate vor der Geburt. Da sie hochträchtig war, konnte man sie nur schwer behandeln: sie bekam zusätzlich zu den vom Tierarzt verordneten Mitteln ein Konstitutionsmittel und Bachblüten, die sie bis zur Geburt des Fohlens stabil gehalten haben. Leider verstarb Easy drei Tage nach der Geburt Ihres Fohlens. Wir werden alles daran setzen ihren Sohn gut zu pflegen.

Weiterlesen...
 

"Flicka" (Haflinger) *1995

Flickas  Geschichte ist eine besondere Geschichte, die wieder mal zeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit von Tierarzt, Hufschmied, Tierheilpraktiker, usw... ist. Desweiteren zeigt sie auf, dass auch Skeptiker sich der Naturheilkunde in gewissen Masse öffnen sollten, wenn es um Leben und Tod geht.

Flicka hatte am 01/08/2010 einen schweren Kreuzverschlag, der vom Tierarzt behandelt wurde. Ihr ging es garnicht gut. 12 Stunden nach dem Kreuzverschlag bekam Flicka eine schwere Kolik - der Darm war verschoben und eingequetscht. Sie erholte sich 2 Tage und dann ging es weiter: Hufrehe. Auch hier wurde das Pferd wieder umgehend vom Tierarzt behandelt. Die Röntgenaufnahme, zwei Wochen später, zeigte eine Hufbeinsenkung mit Hufbeinrotation an den Hinterhufen. Der Hufschmied legte sofort eine Rehebeschlag an, der das Schlimmste verhindern sollte. Ungefähr eine Woche später lag Flicka in der Box und stand nicht mehr auf. Die ganze Zeit über wurde sie vom Tierarzt und Ihrer Besitzerin, die Todesangst um ihr Pferd hatte, liebevoll betreut.

Weiterlesen...
 

Fleur (Traber Stute) *2004

 

05/11/2009 Ich wurde das erste Mal zu Fleur gerufen, weil sie sich regelrecht unter dem Wallach drunter schob, um gedeckt zu werden. Der Wallach war ungefähr 200-300 kg mehr Pferd als sie und das war für Fleur's Wirbelsäule nicht optimal, da sie auch nur sehr schwach bemuskelt war. Laut den Vorbesitzern war sie normal rossig. Sie bekam Bachblüten und ihr Verhalten regelte sich auf ein zumutbares Benehmen aus.


Da ihre neue Besitzerin auf dem Dressurplatz nicht so gut mit ihr zurecht kam, bat sie mich, das Pferd zu reiten. Dies verschob ich jedoch auf das Frühjahr, weil es im November nicht so toll war ein Pferd auf dem nassen Aussenplatz auszubilden. Zum Ausreiten war das Pferd super geeignet und dafür ist es auch gekauft worden. Sie hat Nerven wie Drahtseile im Wald und auf der Strasse.


Im April 2010 ging es dann los! Ich ritt ein Pferd, welches auf dem Platz schnell die Nerven verlor und keinerlei Muskulatur hatte, sich zu tragen. Ich dachte nur: oh oh das wird Arbeit!


Weiterlesen...
 


Seite 1 von 2