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Dorieke (Zwergschnauzer) *14/02/2006

Dieses Beispiel hier zeigt auf, wie wichtig alle Vorinformationen für einen Tierheilpraktiker sind:

Dorieke kam mit 10 Wochen vom Züchter ins Haus und hatte damals Knötchen im Gesicht. Sie litt immer wieder unter extremen Juckreiz und Pusteln mit schwarzen Ablagerungen.

Der Tierarzt diagnostizierte im Mai 2009 einen "Gendefekt im Fettstoffwechsel" und der Hund wurde mit Antibiotikum behandelt. Nach 10 Tagen verschwanden die Symptome.

Im Juni litt Dorieke dann an Durchfall, der ebenfalls mit einem Antibiotikum behandelt wurde. Dann kam noch eine Mittelohrentzündung hinzu, die mit einem Antibiotikum über 12 Tage behandelt wurde. Die Symptome verschwanden alle.

Im Juli erbrach Dorieke immer wieder bei großer Hitze draussen. Das Ganze zieht sich durch den August/September durch . Ihr Magen war aufgebläht und sie weint immer wieder fürchterlich, wenn der Besitzer das Haus verläßt. Es wurde eine Gebärmutterentzündung vermutet und mit Antibiotikum behandelt, was jedoch nicht anschlug.

Am 30/09/2009 wurde Dorieke dann operiert wegen Verdacht auf eine Gebärmutterentzündung, die OP war jedoch ohne Befund. Gleichzeitig wurde sie kastriert.

Im Oktober wurde eine Entzündung der Analdrüsen festgestellt und der Hund erbrach in einer Nacht 15 x so das der Notdienst in Anspruch genommen wurde. Sie war Kalt, zittrig, tachycard. Man verabreichte ihr ein Mittel gegen Gastroenteritis, doch Dorieke erholte sich nicht und hatte massiven Durchfall mit Blut.

Am 02. November 2009 wurde eine Pankreatitis festgestellt und ihr Antibiotikum, Cortison und Infusionen verabreicht. Desweiteren wurde das Futter umgestellt, da dies als Ursache vermutet wurde.

Am 10. und 11. November 2009 hatte Dorieke in der Nacht schwere epileptische Anfälle.

Am 12. November 2009 sah ich Dorieke das erste Mal, also direkt nach dem Anfall. Folgende Organe schlugen beim Testen negativ an: Hypophyse, Hypothalamus, Mandeln, Schilddrüse, Thymusdrüse, Magen, Pankreas, der 5te Halswirbel und das Lymphsystem. Dorieke wurde von mir erst einmal systematisch entgiftet, um die Organfunktionen wieder her zu stellen.

Am 30/09/2009 besuche ich den Hund erneut. Sie ist sehr munter und hatte keine epileptischen Anfälle mehr. Sie ist frisch rasiert und juckt sich. Ausserdem humpelt sie ab und zu (sie wurde von einem größeren Hund quasi überrannt).

Am 13/12/2009 beginnt Dorieke erneut nachts gelben Schleim zu erbrechen. Die Therapie muss neu eingestellt werden.

Am 28/12/2009 schlagen nur noch Magen und Pankreas an. Das ist ein guter Weg!

Am 25/01/2010 sind alle Organe stabil. Es gab keine Anfälle mehr und das Beinchen wird nun auch erfolgreich mit behandelt. Zum Aufbau der Magenschleimhäute und des Immunsystems bekommt Dorieke eine Mykotherapie.

Am 12/02/2010 hat Dorieke erneut erbrochen. Beim Test zeigen sich die Organe jedoch stabil und am nächsten tag geht es ihr auch wieder gut. Sie hatte wohl was Falsches gefressen.

Am 15/03/2010 sind die Organe immer noch alle stabil. Dorieke geht es gut und sie wird von mir als gesund entlassen!